Die Schere mit dem orangen Griff – Fiskars Scheren

Die Geschichte um die Firma Fiskars und ihre Scheren

Die Geschichte der Firma Fiskars fing 1649 an, als im kleinen Dorf Fiskars im Süd-Westen Finnlands eine Schmiedewerkstatt mit einer kleinen Eisenhütte gegründet wurde. Es wurden Roheisen, Nägel, Eisendraht, Messer und Hacken produziert.

Im Jahr 1832 kamen Gabeln und Scheren ins Sortiment, die die Firma später weltberühmt machten.

Es dauerte aber noch eine Weile, bis Fiskars mit den Scheren mit orangen Griffen bekannt wurde.

Prototyp für die erste Schere

Die ersten Prototypen für ein neues Scherenmodell wurden in 1967 produziert. Im ursprünglichen Entwurf waren Schwarz, Rot und Grün als Farben für die Griffe angegeben. Als der Auftrag in der Produktion aber dran kam, war in der Maschine zufällig noch ein Rest von einer orangen Farbe, die der Maschinist entschied erst aufzubrauchen.  So hatte man die Prototypenschere am Ende in vier Farbvarianten. In einer firmeninternen Abstimmung wurde dann der Favorit gewählt und gewonnen hat Orange. Die Erfolgs-Story nahm damit seinen Anfang. Seit 2003 ist die Farbe Fiskars Orange™ sogar ein eingetragenes Markenzeichen in Finnland. 

Mittlerweile eine große Auswahl verfügbar

Heute gibt es außer des Standardmodells der Fiskars-Schere zahlreiche Variationen für  jegliche Verwendung: Küchenschere, Fischschere, Bastelschere, Konturenschere, Nähschere, Stoffschere, Nagelschere, Multifunktionsschere etc. Einige der Modelle gibt es sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder. Die orange Farbe in den Griffen hat teilweise verschiedensten Designs ausweichen müssen wie blau-weiß für 100 Jahre Finnland, rosa für eine Kampagne gegen Brustkrebs und natürlich dürfen Designs mit Mumin-Figuren nicht fehlen. Und selbstverständlich gibt es auch einen Fiskars-eigenen Scherenschärfer in Fiskars-Orange.

Mittlerweile ist das Unternehmen Fiskars Group ein internationaler Konzern mit dem Sitz in Helsinki. Und die orangen Scheren – und auch andere Fiskars-Produkte – fast in der ganzen Welt bekannt.

Text: Mari Koskela