Erlebnisreicher Ausflug ins Tal der Roth

Wie vorher im Rundschreiben, auf der homepage der DFG Nürnberg und auf Frankentipps.de angekündigt, ging es am 18. Mai auf zur Wanderung durch das Tal der Roth. Das ist der Fluss der durch Hilpoltstein und Eckersmühlen nach Schwabach fließt und dort in die Rednitz fließt. In früheren Zeiten waren da jede Menge Mühlen in Betrieb, heute nur noch vereinzelt als Sägewerk. Diese Mühlen waren die Anlaufpunkte unserer Wandergruppe, bestehend aus 11 Menschen und einem Hund.

Ein Teil der Gruppe fuhr mit Bahn und Bus Richtung Heideck bis Unterrödel. Dort trafen wir uns mit weiteren vier lustigen „Wandervögeln“. Das Wetter war optimal, nicht zu heiß, aber auch ohne Regen. Zu jeder Mühle, die wir ansteuerten, erläuterte Otfried Stein kurz die Geschichte. Mithilfe der Karte und GPS im Smartphone hielten wir Kurs Richtung Haimpfarrich, wo wir dann zu Mittag einkehrten. Auf dem Weg dorthin begegneten uns häufig Gruppen von Radrennfahrern, die offensichtlich für den Rother Triathlon trainierten. Wegen des nicht wirklich hochsommerlichen Wetters war leider der Biergarten nicht geöffnet. Aber uns mundeten das gute fränkische Bier, ein Glas Wein und Bratwürste/kalte Brotzeitteller ausgezeichnet.

Dann ging es weiter Richtung Eckersmühlen. Dort besuchten wir den Historischen Eisenhammer, der in fünf Generationen von der fränkischen Schmiededynastie der Familie Schäff betrieben wurde. Bis 1974 wurde das Wasser der Roth zum Schmieden genutzt. 1985 wurde dann daraus ein Museum. Wir waren angemeldet und einer der Schmiede wartete schon auf uns. Dann zeigte er, wir früher Eisennägel gefertigt worden sind. Es gab einen kurzen Film zur Lebensgeschichte des letzten Schmieds und Eigentümer, Fritz Schäff. Nach der Schmiedevorführung erläuterte der Schmied noch alle Maschinen im Museum und führte durch die informative Ausstellung „Vom Erz zu Schmiedeprodukt“.

Die Heimreise gestaltete sich dann etwas umständlich, weil wir den Zug von Eckersmühlen nach Roth um wenige Minuten verpassten. Weil der nächste Zug dann erst zwei Stunden später fuhr, zwängten wir uns in ein Taxi bis zum Bahnhof Roth.


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Letzte Änderung: 12.02.2014
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