DFG-Bundeshauptversammlung in Wuppertal: "Man kommt wegen des Inhalts und bleibt wegen der Menschen"

Die über hundert Teilnehmer an der DFG-Bundeshauptversammlung in Wuppertal erlebten neben den üblichen Versammlungsthemen hochklassige Kultur und neue Anreize für die Zukunft des Vereins.

Darunter befanden sich gleich vier von sieben Vorstandsmitgliedern der DFG Nürnberg. Mari Koskela, Ulla Rohmann, Riikka Späth und Katharina Kaiser reisten zwischen Donnerstag und Freitagabend nach Wuppertal, um als aktive, interessierte Mitglieder der DFG auf mehreren Workshops und Vorträgen Neues zu erfahren, als Delegierte der DFG Bayern den neuen Bundesvorstand mitzuwählen und immer, wenn sich die Gelegenheit ergab, Kontakte im Verein zu pflegen und neu zu knüpfen.

Ein Hauptpunkt der dreitägigen Veranstaltung war am Samstagmorgen ein Kurzseminar zur Mitgliedermotivation, für das externe Referenten von der Unternehmensberatung fuks e.V. eingeladen worden waren. Wie ein roter Faden zogen sich die Fakten und Ergebnisse dieses Vortrags auch durch die gesamte Hauptversammlung. Wichtige Erkenntnisse, die wir auch sehr gerne an unsere Mitglieder weitergeben, sind unter anderem:

  • Die DFG hat sehr viele Mitglieder und wirbt damit, eine der größten deutsch-ausländischen Freundschaftsgesellschaften zu sein. Allerdings verteilt sich die Arbeit im Verein auf sehr wenige Schultern. Wenn an der Basis mehr Leute kleinere Aufgaben übernehmen, die DFG zum Beispiel bei Veranstaltungen mit einem Stand präsentieren, wird die Last auf mehr Schultern verteilt, mehr Mitglieder werden aktiv, und das Vereinsleben an sich wird durch diese Mitglieder enorm bereichert.
  • Kommunikation ist ein extrem wichtiger Punkt in der Mitgliederarbeit. Schon wenige Minuten reichen aus, um zum Beispiel Finnlandinteressierte auf Veranstaltungen kurz anzusprechen und sie für die Arbeit der DFG zu interessieren. Dies kann keine Aufgabe alleine des Vorstands sein, sondern alle Mitglieder sollten sich angesprochen fühlen, unseren Verein nach außen hin zu repräsentieren.
  • Es steht außer Frage, dass die DFG mehr jüngere Mitglieder braucht, um auch in Zukunft in ihrer heutigen Funktion und Größe bestehen zu können. Im Gegensatz zu früher stellt die DFG aber nicht mehr den wichtigsten Bezugspunkt junger Leute zu Finnland dar und Bekannte mit ähnlichen Interessen findet man leichter und zahlreicher im Internet als am nächsten DFG-Stammtisch. Die Bundeshauptversammlung bot trotzdem Delegierte und Helfer zwischen 18 und 80 auf, in allen Landesvereinen findet man Jung und Alt nebeneinander. Bauen wir auch in Zukunft darauf, dass wir allen etwas bieten können, und wenn Wünsche im Moment noch offen bleiben, möchten wir alle Mitglieder ermuntern, uns, dem Vorstand das auch mitzuteilen. Wir arbeiten daran!

Wir fuhren mit vielen neuen Ideen und Eindrücken, mit einer Menge Motivation für die kommende Arbeit und mit einem insgesamt guten Gefühl zurück nach Hause und hoffen, dass ihr alle von unserer Arbeit weiterhin profitieren könnt. Zu dieser Gelegenheit direkt noch einmal die Einladung zu unseren nächsten großen Veranstaltungen, dem Berg-Stammtisch am 17. Juni, der Deutschen Mölkky Meisterschaft am 18. und 19. Juni, der Juhannus-Feier am 25. Juni sowie am 17. September die gemeinsame Fahrt zum Finnlandtag auf der Bundesgartenschau in Koblenz.

Bis demnächst!


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Letzte Änderung: 12.02.2014
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